Das West-Nil-Virus unter dem Elektronenmikroskop.
Foto: dpa/EPA/Centers for Disease Control/Cynthia Goldsmith

Berlin -  Rund 700 Infektionen gab es wohl schon bundesweit in diesem Jahr: In Deutschland zirkuliert das West-Nil-Virus, ein aus Afrika stammender Erreger, bereits seit 2018 und hat bei einigen Betroffenen schwere Krankheitsverläufe hervorgerufen. Zuletzt wurde am Montag in Berlin eine weitere Infektion bestätigt. Klar ist, dass der Patient nicht im Urlaub von einer Mücke gestochen wurde, sondern in Berlin. Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut (BNI) für Tropenmedizin in Hamburg, das als Referenzzentrum für tropische Infektionserreger für die Diagnostik der West-Nil-Fälle zuständig ist, beantwortet im Interview mit der Berliner Zeitung die wichtigsten Fragen zur Infektion. Er betont, dass die Stich-Saison in diesem Jahr vorbei sei und kein Grund zur Sorge bestehe.

Herr Schmidt-Chanasit, viele Menschen sorgen sich: Erst kam Corona und nun auch noch das West-Nil-Virus, mitten in Berlin. Ist diese Angst berechtigt?

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