Endlose Weiten: Das, was der bundesweit größte Waldbrand seit Jahrzehnten hinterlassen hat, sieht aus wie ein Schlachtfeld. Mareike Krug und Ulrike Selk wollen, dass hier bald ein schöner Birkenwald wächst.
Foto: BLZ/Markus Wächter

Kaulsdorf - Kerzengerade und dünn steht er da, dieser Baum. Es ist eine Kiefer, vielleicht 15 Meter hoch. Dass an ihrem langen Stamm keine Äste wachsen, ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Baum in den 70 Jahren seines Lebens hier nicht allein stand, sich also nicht in alle Richtungen entfalten konnte. Diese Kiefer muss umstellt gewesen sein von anderen Bäumen. Ein typischer Brandenburger Wald eben, in dem die Kiefern so dicht stehen, dass sie kerzengerade dem Lichte entgegenstreben. Nur ganz oben grünt dann normalerweise eine kleine, dichte Baumkrone.

Doch neben dieser Kiefer steht sonst kein Baum. Hier, gleich hinter dem Örtchen Klausdorf bei Treuenbrietzen, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld. Die Ebene ist weit und kahl. Der Boden ist aufgewühlt und schwarz von Asche. Dass an dieser Stelle einmal ein dichter Kiefernwald stand, davon zeugen noch unzählige Äste am Boden.

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