Berlin - Wegen der vierten Corona-Welle rechnen die internistischen Intensiv- und Notfallmediziner auch in diesem Herbst mit einer Zunahme an Covid-19-Erkrankten – und schweren Krankheitsverläufen. Derzeit müssen deutschlandweit 1377 Menschen intensivmedizinisch behandelt, 760 von ihnen künstlich beatmet werden. In Berlin liegen 92 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation, 55 von ihnen sind an einem Beatmungsgerät. Diese Entwicklung führt laut einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) bei den Klinik-Mitarbeitenden zu Ängsten vor einer erneuten sowohl körperlichen als auch seelischen Überlastung. Auch die Ressourcen in der Intensivmedizin seien nach wie vor limitiert. Der Impfstatus der Patientinnen und Patienten dürfe allerdings bei Behandlungsentscheidungen weder bei der Aufnahme in einem Krankenhaus oder auf der Intensivstation, noch im Verlauf einer Therapie eine Rolle spielen, heißt es in der Mitteilung weiter.

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