Berlin/Göttingen - Deutschland befindet sich inmitten der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie. Die Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus werden kritisch diskutiert. Stichwort: Lockdown light. Dabei werden auch Zweifel an der Datengrundlage laut, bis hin zu der Behauptung, die PCR-Tests taugten nicht dazu, das Infektionsgeschehen wirklich zu erfassen. Dem widerspricht die Göttinger Physikerin Viola Priesemann. Sie gehört zu den Forscherinnen und Forschern, die die Ausbreitung von Covid-19 mathematisch erfassen und am Computer Szenarien modellieren.

Frau Priesemann, Sie plädieren dafür, die Fallzahlen in Deutschland so weit zu senken, bis sinnvolle Kontaktverfolgungen wieder möglich sind. Warum wäre das Ihrer Meinung nach so wichtig?

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