Eberswalde - Brandenburg ist grellgrün, jedenfalls auf dem Computerbildschirm von Torsten Wiebke. Dort ist eine Landkarte zu sehen. Auf der sind die Nachbarländer hell. Brandenburg aber ist so sehr mit grellgrünen Punkten übersät, dass alles innerhalb der Grenzen des Landes grün leuchtet. Torsten Wiebke sagt: „So, jetzt gehen wir mal etwas näher heran.“ Der studierte Forstwissenschaftler zoomt sich in den nordwestlichen Zipfel Brandenburgs. Nun sind auf der Landkarte auch Details zu erkennen: Die Elbe windet sich durch die Landschaft, Ortschaften wie das Dorf Lenzen sind grau, die Zuglinie Berlin–Hamburg ist zu sehen, die Autobahn 14. Die vielen weißen Areale stehen für Äcker und die grünlichen Flächen für Wälder.

Und über allem liegt ein gleichmäßiges Raster aus grellgrünen Punkten. In Reih und Glied ist alle zwei Kilometer ein Punkt markiert. „Nun gehen wir ganz dicht ran“, sagt Wiebke und zoomt weiter. Nun spaltet sich ein Punkt in vier Punkte im Quadrat auf, die in der Realität 150 Meter voneinander entfernt sind. „Das sind unsere Messpunkte“, sagt Wiebke. Er muss es wissen, der 45-Jährige ist im Landeskompetenzzentrum Forst in Eberswalde verantwortlich für die Bundeswaldinventur.

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