Berlin - Der Wald stirbt. Das ist die Botschaft des Tages von Julia Klöckner, der Bundesforstministerin. Vier von fünf Baumkronen seien inzwischen geschädigt. Die Lage war nie so dramatisch seit Beginn der Erhebungen 1984, nie sind mehr Bäume gestorben. Kurzfristig gesehen ist das die Folge von drei Dürrejahren in Folge, langfristig aber auch die Folge von Fehlern. 

Der Wald ist schon lange kein natürliches Gebilde mehr, kein romantischer, wilder Ort, sondern eine vom Menschen gepflanzte Plantage voller Nutzholz für die Industrie. Und da diese vor allem lange, gerade Bretter will, stehen in Brandenburg und Berlin zu 70 Prozent Kiefern. Dicht an dicht. 

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