Illustration: Paul Paetzel

Berlin - Es gibt Zahlen, die sind immer wieder eindrucksvoll, weil sie die Dinge in ein verblüffendes Verhältnis rücken. Zum Beispiel diese: Denkt man sich die 4,6 Milliarden Jahre lange Erdgeschichte als Tag von 24 Stunden, taucht der Mensch erst in den letzten drei Sekunden auf. Und wiederum in den letzten Millisekunden – vor etwa 200 Jahren – beginnt er, die Techniken zu entwickeln, die ein erstaunliches Maß an Fortschritt und Komfort gebracht, dabei aber unschöne Nebenwirkungen haben: Sie sorgen dafür, dass sich die Erde erwärmt, dass die Luft verschmutzt, die Meere sterben, die Böden ausgelaugt sind, Tier- und Pflanzenarten für immer verschwinden – was am Ende auch für den Menschen fatal ist. Denn das bedeutet, dass der Planet bald nicht mehr in der Lage sein wird, die Ökosystemleistung zu liefern, die wir zum Leben brauchen.

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