Berlin - Spätschicht in der Rettungsstelle des Urban-Krankenhauses, Berlin-Kreuzberg: Neue Patienten treffen ein, immer und immer wieder. Ein Rettungswagen nach dem anderen fährt vor. Tragen fehlen, um die Eingelieferten in die Behandlungsräume zu schieben, sie aufzunehmen, doch das ist längst nicht das einzige Problem. Inzwischen sind mehr als 50 Patienten zu versorgen. Drei Pflegekräfte müssen sich in dieser Schicht um sie kümmern. Sie sind aber erst einmal vollauf damit beschäftigt, einen Mann wiederzubeleben, Reanimation, höchste Priorität, alles andere muss warten. „Dadurch haben wir für eine gewisse Zeit eine Hirnblutung und einen Herzinfarkt übersehen“, sagt Lisa Einzmann.

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