Still ruht der See. Kalt war er auch, der Starnberger See. Im Frühling, als Mutige hier das Eisbaden nach der Methode Wim Hof testeten. 


Foto: Matthias Wittfoth

Starnberg - Am Südufer des Starnberger Sees klatschen kleine Wellen monoton gegen einen Steg. Klares, eisiges Wasser. Es ist noch Frühling, eigentlich würde hier im bayerischen Voralpenland gerade niemand baden. Trotzdem stehen wir, eine kleine Gruppe von Menschen in den Vierzigern, in Badekleidung vor dem weiten See. Warum? Wir wollen eisbaden. 

Ich trage nur eine Badehose, kühler Wind streicht über meinen Rücken. Wo das türkis schimmernde Wasser an heißen Sommertagen ein nicht zu widerstehender Lockruf ist, wirkt es jetzt wie eine Drohgebärde: Ich bin ungeheuer kalt! Überleg es dir gut!

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