Berlin - Die Welt passt auf eine Schnur. Die Welt, um die sich hier im Raum alles dreht. Holzkugeln sind wie Planeten auf die Schnur gefädelt. Die dickste hat einen Durchmesser von knapp drei Zentimetern, sie ist so etwas wie der Jupiter in dem Modell, die winzigste misst lediglich fünf Millimeter, der Merkur. „Diese“, sagt Pia Hemmerling und hält Jupiter zwischen Daumen und Zeigefinger, „entspricht einer Veränderung, die eine Frau in ihrer Brust selbst fühlen kann.“ Die 34-Jährige greift zu Merkur: „Und diese Größe hier kann ich ertasten.“

Pia Hemmerling sitzt auf einer Behandlungsliege. Draußen vor dem Fenster rauscht der Autoverkehr zwischen Kreuzberg und Mitte hin und her. Auf dem Flur sind Schritte zu hören, klappen Türen. Die ersten Patientinnen kommen am frühen Nachmittag in die Berliner Filiale von Discovering Hands an der Kommandantenstraße.

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