Durch eine einmalige Spitze soll das teuerste Medikament der Welt gegen Muskelschwund bei Kindern helfen.
Foto: imago images / Panthermedia

Berlin - In der Debatte über ein neues, rund zwei Millionen Euro teures Medikament gegen Muskelschwund bei Kindern hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung den Hersteller Novartis aufgefordert, das Präparat für eine Übergangszeit kostenfrei abzugeben und von den Ärzten die Haftung zu übernehmen. „Ich fordere Novartis auf, ein Härtefallprogramm aufzulegen, statt das Haftungsrisiko für sein Medikament den behandelnden Ärzten zuzuschieben“, sagte das Vorstandsmitglied im Kassen-Spitzenverband, Stefanie Stoff-Ahnis, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Ein Härtefallprogramm ist auch Ausdruck dafür, dass ein Unternehmen Verantwortung für sein Produkt und den Schutz der Patienten übernimmt“, fügte sie hinzu.

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