Katze steckt in Betonklotz fest: Wie kommt sie da heraus?

Die Feuerwehr in Dortmund stand am Wochenende vor einer großen, tierischen Herausforderung – und löste sie trickreich.

Nordrhein-Westfalen, Dortmund: eine Katze in größter Not.
Nordrhein-Westfalen, Dortmund: eine Katze in größter Not.dpa/Feuerwehr Dortmund

Dortmund-Ihre Neugier und wohl auch ihr Hunger wurde einer Katze in Dortmund beinahe zum Verhängnis. Im grün-idyllischen Stadtteil Somborn war ein Mann bei seinem morgendlichen Waldspaziergang auf das Tier aufmerksam geworden: Es hatte seinen Kopf in das Loch eines Betonblocks gesteckt – und war offenkundig nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft wieder zu befreien. Auch dem Spaziergänger war die Angelegenheit zu heikel, weshalb er die Feuerwehr zu Hilfe rief. 

Die gerettete Katze, kurz bevor sie sich in die Büsche schlägt.
Die gerettete Katze, kurz bevor sie sich in die Büsche schlägt.Feuerwehr Dortmund

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort – und ratlos. Wie sollten sie die Katze aus dem Loch holen, ohne sie zu verletzen? Einfach herausziehen, schied als Option schnell aus: zu riskant. Den Betonblock zertrümmern, war erst Recht keine Option: lebensgefährlich. So griffen die Feuerwehrleute schließlich zu einem ungewöhnlichen Mittel: einer Gleitpaste. Sie wird eigentlich verwendet, um schwere Gegenstände auf glatten Untergrund bewegen zu können …

Die Paste tat ihre segensreiche Wirkung und die eingeschmierte Katze konnte schnell befreit werden. Das Tier zeigte keinerlei Verletzungen und auch keinerlei Dankbarkeit: Noch bevor die Feuerwehr die Katze in eine Transportbox packen konnte, um sie bei einem Tierarzt untersuchen zu lassen, ergriff sie die Flucht in die Freiheit.