DortmundIhre Neugier und wohl auch ihr Hunger wurde einer Katze in Dortmund beinahe zum Verhängnis. Im grün-idyllischen Stadtteil Somborn war ein Mann bei seinem morgendlichen Waldspaziergang auf das Tier aufmerksam geworden: Es hatte seinen Kopf in das Loch eines Betonblocks gesteckt – und war offenkundig nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft wieder zu befreien. Auch dem Spaziergänger war die Angelegenheit zu heikel, weshalb er die Feuerwehr zu Hilfe rief. 

Foto: Feuerwehr Dortmund
Die gerettete Katze, kurz bevor sie sich in die Büsche schlägt.

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort – und ratlos. Wie sollten sie die Katze aus dem Loch holen, ohne sie zu verletzen? Einfach herausziehen, schied als Option schnell aus: zu riskant. Den Betonblock zertrümmern, war erst Recht keine Option: lebensgefährlich. So griffen die Feuerwehrleute schließlich zu einem ungewöhnlichen Mittel: einer Gleitpaste. Sie wird eigentlich verwendet, um schwere Gegenstände auf glatten Untergrund bewegen zu können …

Die Paste tat ihre segensreiche Wirkung und die eingeschmierte Katze konnte schnell befreit werden. Das Tier zeigte keinerlei Verletzungen und auch keinerlei Dankbarkeit: Noch bevor die Feuerwehr die Katze in eine Transportbox packen konnte, um sie bei einem Tierarzt untersuchen zu lassen, ergriff sie die Flucht in die Freiheit.