Berlin - Wachsende Städte, mehr Verkehr und mehr Technik im Alltag: Was nach den Belastungen heutiger Menschen klingt, wurde auch schon vor 100 Jahren als Stressfaktor erkannt. Damals spielte zum Beispiel die Taschenuhr als Grund für Unruhe eine Rolle. Mancher guckte immerzu darauf, um sich bloß nicht zu verspäten. Heute ist der ständige Blick aufs Smartphone als Gefahr für die Seelengesundheit ausgemacht. „Burn-out“ heißt das Phänomen auf Neudeutsch im Jahr 2014. Vor 100 Jahren war „Neurasthenie“ geläufig.

„Spötter sangen: „Raste nie und haste nie, sonst haste die Neurasthenie“, schreibt der Autor Florian Illies in seinem Bestseller „1913“ in einem Kapitel über den österreichischen Autor Robert Musil (1880-1942, „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“).

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