Die meisten infizierten Corona-Patienten haben nur leichte Symptome.
Foto: AP Photo/Sakchai Lalit

Berlin - „Keine Panik.“ Geradezu inflationär wird diese Floskel in Zeiten von Covid-19 vor allem von Politikern verwendet. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte betonte kürzlich ebenso wie US-Präsident Donald Trump, es bestehe wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus kein Grund zu Panik, man habe alles im Griff. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides und Kanzler Sebastian Kurz in Österreich nutzten die Floskel, auch Kommunen melden Verdachtsfälle, Erkrankungen oder Vorsichtsmaßnahmen oft verbunden mit der Botschaft: nicht in Panik verfallen. Das mag gut gemeint sein - bewirkt aber bei vielen Menschen das Gegenteil. Die Aufregung wäre nicht so groß mit anderem Vokabular, ist Gerd Reimann von der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) überzeugt.

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