Berlin - Es heißt: Kinder machen glücklich. Kinder zu bekommen, sei der einzig wahre Sinn des Lebens. Wer sich gegen sie entscheidet, wird ein einsames, leeres Leben führen und vor allem: die Entscheidung im Alter bereuen. Die Gesellschaft hält keine schönen Aussichten für Frauen bereit, die gewollt kinderlos sind. Wer sich gegen das Muttersein entscheidet, gilt vielen heutzutage immer noch als irgendwie unnatürlich, unfertig, für manche haben solche Frauen gar etwas Bedrohliches an sich. „Es ist ein starker Emanzipationsprozess, zu sagen: Ich bestimme über meinen eigenen Körper, über meine eigene Zukunft und auch darüber, den Beitrag, der von mir als Frau erwartet wird, nicht zu leisten“, sagt Fiona Kalkstein, die an der Freien Universität Berlin Psychologie studiert und an der Universität Duisburg-Essen promoviert hat. „Mit dieser Entscheidung nehmen sich Frauen dasselbe Recht heraus wie Männer und machen sich unabhängig. Damit kommen viele andere nicht zurecht.“

Aufruf

Liebe Leserinnen und Leser, haben Sie sich als Frau, Mann oder gemeinsam als Paar für ein Leben ohne Kinder entschieden? Was sind Ihre Beweggründe, wie geht Ihr Umfeld damit um? Oder bereuen Sie es möglicherweise, Mutter oder Vater geworden zu sein? Wir interessieren uns für Ihre Geschichten. Auch wenn Sie nicht betroffen sind, können Sie Ihre Meinung mitteilen. Schreiben Sie uns an: gesundheit@berlinerverlag.com

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