Berlin - Die Zahlen zeigen die ganze Dramatik: Im Zeitraum von 1970 bis 2000 hat die Madagassische Spinnenschildkröte (Pyxis arachnoides) rund 40 Prozent ihres Lebensraums verloren – an Bananen- und Sojaplantagen zum Beispiel. Inzwischen gilt die nur in Madagaskar vorkommende Art als vom Aussterben bedroht. Zwar ist der Handel mit den begehrten Terrarientieren in ihrer Heimat illegal, dennoch floriert der Schmuggel. Zuhauf werden die Schildkröten mit der aparten Spinnennetz-Zeichnung an den Stränden eingesammelt und für viel Geld auf dem Schwarzmarkt verkauft.

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