Berlin - Trockenheit, Hitze, Spätfröste, Starkregen – Landwirte spüren bereits heute deutlich die Folgen des Klimawandels. In Zukunft werden nicht nur die Dürreperioden weiter zunehmen. Auch verhagelte Ernten und neue Schädlinge werden häufiger auftreten. Dabei trägt die Landwirtschaft selbst zum Klimawandel bei. Immerhin ist sie in Deutschland für gut acht Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich, hat das Umweltbundesamt ermittelt. Das ist mehr, als alle Lkw und Busse in Deutschland zusammen verursachen.

Dass die Landwirtschaft ein Problem hat, weiß auch Tino Ryll, Landwirt in der Gemeinde Niederer Fläming in Brandenburg, südlich von Berlin. Seiner Familie gehören 750 Hektar Land, die er mit seinem Vater und seinem Bruder bewirtschaftet. Auf den Feldern bauen sie unter anderem Sonnenblumen, Urgetreide, Hanf, Lein, Raps und Zuckerrüben an und halten Schweine und Rinder alter Rassen in Freilandhaltung. Gerade in Brandenburg treffen die Folgen des Klimawandels die Landwirte besonders hart, erzählt Ryll. Die Böden sind sandig und Brandenburg gilt bereits heute als trockenste Region Deutschlands.

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