US-Präsident Donald Trump bezweifelt den Klimawandel. Der Kreml rühmt sich seiner hohen Umweltziele, trotzdem bleibt Russland viertgrößter CO2-Emittent weltweit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will mit Umweltthemen punkten. Und fast nirgends in Europa ist die Luft so dick wie in Norditalien. Der Klimawandel wird weltweit diskutiert, teilweise sehr kontrovers. Und mit den weltweiten Demonstrationen wächst der Druck auf die Politik. Wie sieht es mit dem Klimaschutz und den Protesten auf der Welt aus? Ein Überblick.

Berlin: Auch Unternehmer streiken

Möglicherweise haben sich die Veranstalter verschätzt, als sie die „Fridays for Future“-Demonstration für diesen 20. September anmeldeten. Von 10.000 Teilnehmern sind sie ausgegangen, heute glauben sie selbst nicht mehr daran. „Vermutlich werden es etwas mehr“, sagt die 21-jährige Berliner „Fridays for Future“-Mitgründerin Carla Reemtsma.

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Tatsächlich hatte die Aktion in dieser Stadt schon weit mehr Menschen auf die Straße gebracht. 25.000 waren es, als Greta Thunberg im Juni in Berlin sprach. Seinerzeit forderte die junge Schwedin auch die Erwachsenen auf, endlich mitzumachen. Nun werden sie wirklich dabei sein. Denn zahlreiche Organisationen, Parteien und Gewerkschaften unterstützen die Aktion – auch die Wirtschaft. „Unternehmen für Fridays for Future“ heißt ein Bündnis, dem sich 1 800 Firmen mit dem Versprechen „Wir gehen mit auf die Straße“ angeschlossen haben. Die Initiative „Entrepreneurs for Future“ wurde im Frühjahr von etwa 300 Unternehmern gegründet. Mittlerweile gehören mehr als 3200 Firmen dazu, rund 100 aus Berlin. 118 deutsche Digitalunternehmen haben sich Ende August zu dem Bündnis „Leaders for Climate Action“ formiert.

Das Berliner Vergleichsportal Idealo etwa wird an diesem Vormittag seine Internetplattform schließen und Besucher stattdessen über Nachhaltigkeitsthemen informieren. Zugleich haben alle 1100 Mitarbeiter Gelegenheit, an der um 12 Uhr am Brandenburger Tor beginnenden Demonstration zum Klimastreik teilzunehmen. „Ein Streik muss laut sein“, sagt Idealo-Chef und -Gründer Albrecht von Sonntag. Wenn ein Großteil der Beschäftigten streiken, wäre das „ein schönes Signal“. Die Zeit nacharbeiten muss niemand.

Auch das Online-Möbelkaufhaus Home24, das in seiner Zentrale an der Greifswalder Straße rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, wird voraussichtlich sehr zahlreich vertreten sein. „Wir ermutigen jeden Mitarbeiter, an dem Streik im Rahmen einer erweiterten Mittagspause teilzunehmen“, sagt Unternehmenssprecherin Viktoria Solms. Home24-Vorstände würden in jedem Fall dabei sein.  

Jochen Knoblach

Rom: Das Problem „Motorini“

In wenigen Regionen Europas ist die Luft so dick wie in Norditalien. Die Belastung durch Feinstaub, Stickoxide und Ozon überschreitet in der Po-Ebene und Venetien mit den Ballungsräumen Mailand und Turin extrem häufig die Grenzwerte. Das trifft auch auf die Hauptstadt Rom zu. In keinem anderen EU-Land sterben denn auch so viele Menschen vorzeitig an den Folgen der Umweltverschmutzung wie in Italien, stellte die Europäische Umweltagentur 2015 fest. Kein Wunder: Das Bel Paese hat nach den Kleinstaaten Malta und Luxemburg die größte Autodichte Europas, mit mehr als 600 Pkw pro 1 000 Einwohner. Dazu kommen allein in Rom 400.000 „Motorini“, wie Mopeds und Vespas genannt werden, die zusätzlich die Luft verpesten.

Klima-Aktivistin Greta Thunberg wurde im April bei einer Kundgebung auf der römischen Piazza del Popolo von mehreren Tausend vorwiegend jungen Menschen gefeiert. Dennoch, Italiens Jugend ist nicht gerade umweltbewegt. Während jeder zweite Deutsche zwischen 18 und 24 Jahren Klimaschutz für ein entscheidendes Zukunftsthema hält, ist nur jeder vierte italienische Jugendliche dieser Meinung. Auch für die Politik spielte die Problematik bisher keine große Rolle. Im Klimaschutz-Index 2019 liegt Italien dennoch einige Plätze vor Deutschland. Der Energieverbrauch ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, die Treibhausgasemissionen sanken zwischen 2005 und 2015 um fast ein Viertel. Gleichzeitig ist der Anteil erneuerbarer Energien südlich der Alpen deutlich gestiegen: 2018 kamen 34 Prozent des verbrauchten Stroms aus solchen Quellen, vor allem aus Photovoltaik-Anlagen. Allerdings ist die staatliche Förderung für erneuerbare Energien zuletzt stark gekürzt worden. Und die 2017 im Nationalen Klimaplan festgelegten Ziele kritisieren Experten als unzureichend. Das soll sich nun ändern, glaubt man dem Programm der neuen Regierung von Fünf Sternen und Sozialdemokraten. Umweltschutz solle ein grundlegendes Prinzip werden, heißt es da. Alle Investitionen müssten künftig die Folgen für Natur und Klima ins Zentrum stellen.

Regina Kerner

Washington: Die meisten Amerikaner sind problembewusster als ihr Präsident

Der Kontrast hätte kaum größer sein können, als Greta Thunberg am vorigen Freitag vor dem Weißen Haus demonstrierte. Auf der einen Seite des Zauns einige Hundert Jugendliche, die mit einem Sitzstreik, Sprechchören und Plakaten eindringlich vor dem Untergang des Planeten warnten. Auf der anderen Seite ein Präsident, der noch am Vorabend das Thema ins Lächerliche gezogen hatte.

„Wenn Sie die Fernsehdebatte der Demokraten verfolgen wollen und der Wind nicht bläst, sehen Sie leider nichts“, witzelte Donald Trump über die Funktionsweise von Windrädern. Er amüsierte sich bestens. Trump zweifelt den Klimawandel an, ist aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen und lässt seit seinem Amtsantritt die Regulierungen für Emissionen und Abgase schleifen. Doch die Mehrheit der Amerikaner ist problembewusster als ihr Präsident. Acht von zehn US-Bürgern sind nach einer aktuellen Umfrage der Washington Post überzeugt, dass die Erderwärmung menschengemacht ist. Rund zwei Drittel sind unzufrieden mit Trumps Klimapolitik. Unter republikanischen Wählern liegt dieser Wert freilich nur bei 23 Prozent.

Im Vorwahlkampf der Demokraten spielt das Klimathema umgekehrt eine immer größere Rolle. Zwar unterstützen nicht alle Präsidentschaftskandidaten den vom linken Parteiflügel vorgelegten Green New Deal, der die CO2-Emissioen der USA schon bis 2030 auf null senken will. Doch alle Anwärter haben billionenteure Pläne für den Umstieg auf erneuerbare Energieträger und eine karbonfreie Wirtschaft im Programm.
Eine höhere Besteuerung von Reichen oder von Unternehmen zur Finanzierung fänden viele Amerikaner in Ordnung. Allerdings zeigt die Umfrage, dass eine knappe Mehrheit nicht bereit ist, zwei Dollar im Monat mehr für Strom zu zahlen. Eine Erhöhung der Benzinsteuer um 10 Cent je Gallone (3,8 Liter) stößt bei 64 Prozent auf Ablehnung.
Insofern muss Greta Thunberg noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Am nächsten Montag soll sie vor den Vereinten Nationen in New York sprechen. Etwas Rückenwind kann die „Fridays for Future“-Bewegung in den USA gut gebrauchen: An normalen Freitagen protestiert gerade mal ein Dutzend Schüler streikend vor dem Weißen Haus.

Karl Doemens 

Brüssel: In Belgien wird donnerstags demonstriert

Die Sommerpause für die Schülerinnen und Schüler, die für ein besseres Klima streiken, ist auch in Belgien zu Ende. Am 20. September, dem Weltklimatag, wollen sie wieder regelmäßig auf die Straße gehen. 

Allerdings wird sich der Streikkalender etwas verändern. Statt einmal pro Woche wollen die Jugendlichen nur einmal pro Monat für ein besseres Klima demonstrieren, verriet Anuna De Wever, eine der Organisatorinnen der belgischen Demonstrationen, vor kurzem der Zeitung De Morgen. Damit wollen die Jugendlichen dem Vorwurf entgegenwirken, dass sie in Wirklichkeit donnerstags nur schulfrei haben wollten. Das ist auch schon der größte Unterschied zu den Freitagsdemonstrationen in Deutschland: In Belgien fanden sie bislang donnerstags statt – und haben durchaus für Eindruck gesorgt.

So haben sich in Limburg im Westen des Landes Senioren entschlossen, dem Vorbild der Jugend zu folgen. Sie nennen sich „Grootouders voor het klimaat“ („Großeltern für das Klima“) und wollen von Mitte Oktober an regelmäßig Laut geben. „Wir unterstützen die Jugend, weil wir uns um eine lebenswerte Zukunft sorgen“, sagte die 70-jährige Berte Ketelslegers, eine sechsfache Oma, der Zeitung Het Belang van Limburg.

Belgien, das ist ein Land unter vielen, in denen viele Menschen für ein besseres Klima demonstrieren. Und doch ist Belgien anders als seine Nachbarstaaten. Denn in Brüssel sitzt die EU-Kommission. Deren künftige Präsidentin Ursula von der Leyen will Europa zum „ersten klimaneutralen Kontinent der Welt“ machen.

Die Aufgabe hat die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin einem Niederländer übertragen. Frans Timmermans soll dafür sorgen, dass in den ersten 100 Tagen der neuen Kommission, die am 1. November ihre Arbeit aufnehmen soll, das erste europäische Klimagesetz erstellt wird. Kern des Gesetzes: Bis zum Jahr 2050 müssen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union klimaneutral wirtschaften.

Hört sich machbar an, dürfte aber trotzdem schwer werden für Timmermans. Die EU-Staaten müssen sich einig sein. Die Kohle-Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und Estland haben erst vor kurzem einen gemeinsamen Beschluss der Europäischen Union über die Klimaneutralität blockiert – und es sieht nicht so aus, als würden sie von ihrer Haltung in den nächsten Monaten abrücken.

Damir Fras

Paris: Macron setzt aufs Klima

Greta Thunberg scheidet die französischen Geister. Während Präsident Emmanuel Macron die schwedische Klima-Aktivistin und einige ihrer Mitstreiter im Februar empfing und für ihr Engagement lobte, blieben mehrere rechtskonservative und rechtspopulistische Abgeordnete ihrem Auftritt in der Nationalversammlung im Juli fern. „Wir brauchen keine apokalyptischen Gurus“, begründete der Republikaner Guillaume Larrivé seinen Greta-Boykott.

Ähnlich zwiespältig ging die französische Gesellschaft mit den „Fridays for Future“-Protesten um. Zwar wuchs im Frühjahr die Mobilisierung der Schüler kurzzeitig an, doch eine umfangreiche Bewegung entstand nicht: Das strikte französische Schulsystem, das Fernbleiben bestraft, sowie die Warnung von Eltern, Lehrern und Politikern, Unterricht zu verpassen, waren stärker als die Demonstrationslust der Jugend.

Davon ungeachtet sind der Klima- und Umweltschutz in Frankreich zu wichtigen Themen avanciert, die auch die politische Agenda bestimmen. Einer neuen Studie zufolge, die die Einstellungen der Franzosen seit 2013 kontinuierlich verfolgt, rückte die Zukunft des Planeten erstmals auf Platz eins der Sorgen der Menschen, noch vor den Gedanken an ihre soziale Absicherung und an die Kaufkraft. Durch Überschwemmungen, Hitzewellen oder die Verschmutzung in den großen Städten sind sie mehr und mehr mit den direkten Folgen des Klimawandels konfrontiert und sensibilisiert.

Nach dem guten Abschneiden der französischen Grünen bei den Europawahlen mit 13,5 Prozent wies Macrons Regierungspartei diese darauf hin, sie hätten nicht das „Monopol“ für ökologische Themen. Der Präsident will sogar den Auftrag an die Regierung, „für den Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt und gegen den Klimawandel zu handeln“, in die französische Verfassung schreiben lassen. Schon als US-Präsident Donald Trump dem 2015 beim Pariser Weltklimagipfel getroffenen Abkommen eine Absage erteilte, punktete Macron mit einer kecken Antwort: Per Video verbreitete er den Slogan „Make our planet great again“ („Machen wir unseren Planeten wieder groß“), in Anlehnung an Trumps „Make America great again“. Macrons Kritiker werfen ihm vor, dass es dennoch schlecht um die Öko-Bilanz seiner Regierung stehe. Einige Umweltschutzaktivisten entwendeten sogar 128 Präsidenten-Porträts aus französischen Rathäusern, um Wände zu hinterlassen, die ebenso leer seien wie seine Versprechen. Übrigens verzeichnet auch die Bio-Branche starke Zuwächse: ein wachsender Teil der Bevölkerung setzt auf aktiven Umwelt- und Klimaschutz an Stelle von symbolkräftigen Worten.

Birgit Holzer

Tel Aviv: Kaum Platz für grüne Politik

Vor drei Tagen wurde in Israel gewählt, und da fiel es mal wieder auf: Nicht nur, dass es keine grüne Partei über die 3,25-Prozent-Hürde schaffte, es trat erst gar keine an. Ein Dilemma, das der Umweltforscher Alon Tal mit den Worten erklärt: „Hier in Israel haben wir auf nationaler Ebene viele existenzielle Probleme: Gaza, Syrien, Iran. Und Grüne sind womöglich nicht die Richtigen, um solche Probleme zu lösen.“

Tal ist Professor an der Tel Aviv-Universität und Autor des Buches „Das Land ist voll“, in dem er sich mit einer der größten Umweltbedrohungen für Israel beschäftigt: Überbevölkerung. Neun Millionen Menschen leben in Israel, die Geburtenrate im Land, das so klein ist wie Hessen, liegt bei 3,1 Kindern pro Frau, die Bevölkerungszahl derzeit bei neun Millionen, und könnte sich, wenn es so weitergeht, bald verdoppelt haben.

Vor allem die Zahl der Ultraorthodoxen, die an den Messias und nicht an Klimaaktivisten glauben, wird immer größer – auch ihr Einfluss. Plastikprodukte sind so beliebt wie in den Achtzigern, Abfalltrennung ein Fremdwort, nur 21 Prozent des israelischen Mülls wird recycelt, der Rest in der Negev-Wüste vergraben, sechs Prozent davon sind Wegwerfwindeln.
Umweltforscher warnen vor Luftverschmutzung und Hitze. Schon jetzt ist es von Juni bis August oft so heiß, dass man sich nur noch von einem klimatisiertem Raum zum anderen bewegen kann, die Sommer werden immer länger, die Winter kürzer. „Wenn sich nicht bald etwas ändert“, sagt Alon Tal, „kommen wir an den Punkt, wo nichts mehr geht, wo wir in den Straßen feststecken, jeder freie Flecken mit Wolkenkratzern zugebaut ist und unsere Kinder nicht mehr draußen spielen können.“

Aber Tal gibt nicht auf. Wenn in Israel, der Start-up-Nation, erst einmal ein Problem erkannt ist, wird es in Angriff genommen. In Haifa gibt es bereits vier grüne Stadträte. 

Anja Reich

Moskau: Russland heuchelt beim Klimaschutz

In Moskau rühmt man sich gern, Vorreiter beim Klimaschutz zu sein. Russische Offizielle verweisen immer wieder darauf, man habe schon jetzt das Versprechen erfüllt, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 auf 70 Prozent zu reduzieren. Aber nach Ansicht von Ökologen ist diese Rechnung Heuchelei. Denn sie geht von den Werten des Jahres 1990 aus.

Ein Großteil der Industrie von damals arbeitet nicht mehr, die Emissionen sanken deshalb von selbst um mehr als 45 Prozent. Aber auch so bleibt Russland viertgrößter CO2-Emittent weltweit. „Wir blasen jährlich gut zwei Milliarden Tonnen Treibhausgas in die Luft“, sagt der Klima-Experte Michail Julkin. „Und wir zählen die Kohlenwasserstoffe nicht mit, die wir eifrig exportieren, damit sie anderswo verbrannt werden.“ Die schon traditionell verheerenden Waldbrände östlich des Urals, die laut Greenpeace allein dieses Jahr über 225 Tonnen Kohlendioxid freisetzten, rechnet man genauso wenig mit.

Dafür werden Ökologen, die vor dem Klimawandel warnen, als Panikmacher belächelt. Alternative Energien wie Biogas oder Windkraftanlagen nimmt kaum jemand ernst. „Die rütteln doch so, dass die Würmer aus der Erde kriechen“, spottete Wladimir Putin persönlich vor einigen Wochen bei einer Industrieausstellung.

Umweltschutz gilt vielen Russen noch immer als Spinnerei, Greenpeace als ausländischer Agent. Selbst Wissenschaftler behaupten, westliche Geheimdienste hätten sich den Klimawandel ausgedacht, um der Öl- und Gasindustrie Russlands zu schaden.

Die russische Rohstoffwirtschaft ihrerseits steht bereit, um die bisher eklatantesten Folgen des Klimawandels auszubeuten. Rosneftchef Igor Setschin möchte über 120 Milliarden Euro in Ölförderprojekte unter der abschmelzenden Eiskappe des Polarmeeres stecken. Auch die künftige Schifffahrtspassage durch die abtauende Arktis betrachten die Russen als Einnahmequellen für ihre Häfen und Atomeisbrecher.

Die französische Frachtreederei CMA CGM erklärte kürzlich, sie werde auf die Route durchs Polarmeer verzichten, um das ökologische Gleichgewicht der Arktis nicht noch mehr zu belasten. Der Moskauer Branchenanalytiker Michail Burmistrow kommentierte dies als „wirklichkeitsfern und puren Populismus.“ Russland lebt in seiner eigenen Klimawirklichkeit.

Stefan Scholl