Berlin - Sie halten jetzt regelmäßig Videokonferenzen ab, die Chefärzte der Entbindungsstationen in Berlin. Sie stimmen sich ab, um eine Versorgung der Schwangeren zu sichern. Rund 40.000 Geburten verzeichnet die Statistik pro Jahr für die Stadt, Tendenz steigend. Es kommt vermehrt zu Engpässen, teils so stark, dass sich das Personal auf den Stationen um die Patienten sorgt – und notgedrungen die Versorgung herunterfährt (Berliner Zeitung vom 6. Oktober 2021). Auch Michael Abou-Dakn vom Tempelhofer Krankenhaus St. Joseph berichtet: „Wir haben sonst jährlich knapp 4500 Entbindungen. Momentan sind es schon 200 Entbindungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor zwölf Monaten“, ergänzt der Chefarzt, der auch als Vertreter der Geburtshilfe in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) fungiert.

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