Küken findet jeder süß. Doch immer noch werden im Jahr 45 Millionen männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen getötet. Ende 2021 soll das vorbei sein. Es gibt nun Methoden, das Geschlecht schon im Ei zu bestimmen.
Foto: imago images/Westend61

Berlin - Der Name klingt niedlich, aber er verweist auf ein hochtechnologisches Verfahren: Seleggt heißt die Firma, die jenes Gerät zur In-Ovo-Geschlechtsbestimmung von Küken entwickelt hat, das ab Ende 2021 in Serie verfügbar sein soll. Hinter dem Wortspiel scheint das gar nicht mehr so niedliche Ziel des Verfahrens auf: Die Selektion von Hühnerembryonen nach Geschlecht – weil eines der Geschlechter, das männliche, bei den Legehuhnrassen ökonomisch wertlos ist. Eier können diese Hähne nicht legen und für den Verzehr werden sie als nicht geeignet angesehen, setzen sie doch weniger Fleisch an als speziell dafür gezüchtete Masthähne.

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