Aufnahme aus einem Kinderwunschzentrum: Bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) wird in eine Eizelle ein Spermium injiziert. Der Vorgang wird per Mikroskop gesteuert.
Aufnahme aus einem Kinderwunschzentrum: Bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) wird in eine Eizelle ein Spermium injiziert. Der Vorgang wird per Mikroskop gesteuert.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa

Berlin - Eskimo nennen die Eltern manchmal Maria, ihre Kleinste. Nur unter sich, die Vierjährige muss ja noch nicht unbedingt wissen, dass sie aus dem Eis gekommen ist. 2002 waren bei Stefan Rosen nach einer Therapie gegen Schilddrüsenkrebs kaum noch Spermien im Hoden übrig geblieben. Nach dem ersten Schock kam der ersehnte Nachwuchs doch noch zur Welt – dank In-vitro-Fertilisation (IVF), übersetzt: „Befruchtung im Glas“. Im April 2014 wurden die Zwillinge Anne und Karin geboren. Vier überzählige Embryonen blieben eingefroren im Stickstoffbad zurück. Zwei Jahre später wünschten sich Stefan und seine Frau Beate ein weiteres Kind, und so wurde schließlich Maria aufgetaut und in Beates Gebärmutter gesetzt.

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