Berlin - Labormaus, Laborratte, Versuchskaninchen – Tiere haben in der medizinischen Forschung bisher eine unverzichtbare Funktion. Denn jedes neue Medikament, jeder Impfstoff müssen zunächst anderweitig erprobt werden, bevor sie beim Menschen getestet werden. Aber seit einiger Zeit gibt es auch neue Prinzipien, um Tierversuche weitestgehend zu vermeiden.

„Nur wenn es keine alternativen Methoden gibt, um zu dem erstrebten Fortschritt zu kommen, darf ein Tierversuch stattfinden“, lautet eine Richtlinie für die Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin. Sie erforschen an den Standorten Buch und Mitte unter anderem die molekulare Grundlagen von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Funktionsstörungen des Nervensystems – auch für Ansätze künftiger Diagnostik und Therapien. Jetzt ist das MDC mit dem Siegel „Vorbildliche Kommunikation tierexperimenteller Forschung“ ausgezeichnet worden.

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