Drottningholm/Rostock - Im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts sind sich die Lachspopulationen in der Ostsee genetisch immer ähnlicher geworden. Grund dafür sei die gängige Praxis, Zuchtlachse ins Freiland auszusetzen, um die durch Umweltzerstörung und den Bau von Wasserkraftanlagen bedrohten natürlichen Bestände aufzustocken, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin Proceedings B der britischen Royal Society. Die genetische Vereinheitlichung der Lachse mindere womöglich ihre Fähigkeit, sich an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen. Die Studie weise auf die Langzeitfolgen einer weltweit verbreiteten Praxis hin.

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