Feuerwehrleute und Tierärztin bereiten die Rettung des in einem Wassergraben liegenden Wallachs D'antico vor.
Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Jugendliches Ungestüm: Der zweijährige Wallach D‘antico tollte auf einer Koppel am Neuländer Elbdeich in Hamburg ausgelassen mit anderen Pferden herum. Doch in einem unachtsamem Moment rutschte er in einen mit Wasser gefüllten Graben. Der immerhin 500 Kilogramm schwere Vierbeiner mochte strampeln wie er wollte, aus eigener Kraft konnte er sich aus seiner gefährliche Lage nicht befreien – er drohte zu ertrinken. Also wurde die Freiwillige Feuerwehr Neuland gerufen, die ihr Gerätehaus glücklicherweise direkt gegenüber der Koppel hat. Zusammen mit einem Trecker und einer Tierärztin, die das Pferd mit Medikamenten beruhigen sollte.

D'antico wird nach einer Rettung aus einem Wassergraben versorgt.
Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Mit Hilfe eines Bauchgurtes und eines Traktors wurde das Tier schließlich aus dem Graben gehoben, wie es hieß. Für die Feuerwehr Neuland war es nicht die erste Tierrettung dieser Art. Aus vorherigen Einsätzen, die bereits über die Landesgrenze von Hamburg hinaus gingen, konnte sie Erfahrung sammeln. Die ehrenamtlichen Kräfte bauten sich sogar ein eigenes Rettungswerkzeug für die Rettung von Pferden. Der Bauchgurt wurde aus Feuerwehrschläuchen zusammengenäht.