Berlin - Das Interesse für das weibliche Gehirn entstand bei der Neurowissenschaftlerin Lisa Mosconi aufgrund ihrer eigenen Familiengeschichte. Ihre Großmutter und deren Schwestern starben an Alzheimer, während deren Bruder die Krankheit nie entwickelte.

Der Neurowissenschaftlerin aus den USA fiel auf, dass Frauen in vielen Ländern nur wenige Jahre älter werden als Männer, verhältnismäßig aber viel häufiger an kognitiven Hirnstörungen erkranken. Mit dem verbreiteten Argument, dass dies an der längeren Lebensdauer von Frauen läge, gibt sich Mosconi aber nicht zufrieden. Vielmehr legt sie dar, dass die von Männern dominierte Medizinwissenschaft lange (und fälschlicherweise) davon ausging, dass der Frauenkörper sich vom männlichen kaum unterscheide.

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