Berlin - Es ist schon wieder passiert. Ich habe mir selbst eine Diagnose gestellt – kognitive Verzerrung. Und das kam so: Ein Bekannter erzählte mir neulich, dass die Supermärkte bei ihm in der Gegend keinen Kaffee mehr hätten. Ich dachte mir zunächst nichts dabei; der Bekannte wohnt in Pankow Outback, am Rand der Zivilisation, ein Muckefuck-Zoni. Und dann auch noch ein Zugereister. Zur Vorsicht bemühte ich trotzdem eine Suchmaschine im Internet. Schließlich liest man seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine viel von einem hiesigen Mangel an lebenswichtigen Dingen, vor allem Sonnenblumenöl, Mehl und Vernunft. Ich gab „Krieg“ und „Kaffee“ ein und landete digital – im Jemen.

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