Ein Mädchen spielt Geige.
Foto: Imago/Ekaterina Yakunina

Berlin/Zürich/Bergen - Max Planck verfügte über ein absolutes Gehör, spielte Klavier, Cello und Orgel, und Albert Einstein hatte seit seinem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht: Anekdoten wie diese scheinen den oft behaupteten Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Erlernen eines Musikinstruments zu belegen. Nicht wenige Eltern lassen ihre Kinder daher musizieren – in der Hoffnung, deren schulische Leistungen zu verbessern. Eine Studie im Fachjournal „Memory & Cognition“ dämpft nun solche Hoffnungen. Zumindest aber entfacht sie den Streit um eine alte Frage neu: Macht Musik schlau?

Als die US-Psychologin Frances Rauscher von der Universität von Kalifornien 1993 im Fachblatt „Nature“ berichtete, dass einige ihrer Studenten visuell-räumliche Aufgaben besser lösten, wenn sie zuvor zehn Minuten lang eine Mozart-Sonate hörten, schien das ein eindrücklicher Nachweis für die Wirkung von Musik auf die geistige Leistung von Menschen.

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