Berlin - Es ist nicht gut gelaufen mit den Corona-Impfstoffen hierzulande. Sie waren heiß ersehnt. Doch als die ersten Mittel dann endlich verfügbar waren, wurde vor allem der anfängliche Mangel daran beklagt. Und als mit dem Impfstoff von Astrazeneca das dritte Vakzin EU-weit zugelassen war, begann das Vergleichen, als ginge es um Marke und PS-Zahl des eigenen Autos. 95 Prozent Wirksamkeit der eine, „nur“ 60 Prozent der andere. Das klingt ja auch nach einem erheblichen Unterschied.

Und dann die Nebenwirkungen. Bei jeder Impfung bekommt man gesagt, dass man sich danach eine Weile angeschlagen und unpässlich fühle. Eigentlich dürfte das also nicht verwundern. Aber wenn so viel darüber gesprochen wird, dass Geimpfte häufig Fieber entwickeln und unter Schüttelfrost leiden, dann hat auch das offenbar Nebenwirkungen. „Berliner Polizisten haben Angst vor Astrazeneca-Impfung“, wurde kürzlich vermeldet. Der Sprecher eines Polizisten-Berufsverbandes nannte den Astrazeneca-Impfstoff wegen seiner Wirksamkeit von 60 Prozent „zweitklassig“, verwies auf fehlende Langzeitstudien und warnte: „An der Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen darf nicht gespart werden.“ 

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