Hunderte Impfgegner demonstrieren in Berlin gegen Pläne des Bundesgesundheitsministers Spahn für eine Impfpflicht.
Foto: imago images / snapshot

Berlin - Der nächste größere Masernausbruch wird sich mit einiger Wahrscheinlichkeit im südlichen Prenzlauer Berg ereignen. Denn dort sind nur 89,4 Prozent der schulpflichtigen Kinder gegen die Krankheit geimpft. „Nicht so gut“ nennt das der Pankower Amtsarzt Uwe Peters, was man als klassisches Understatement werten könnte. Denn Peters hält diese Ecke des Bezirks für ein Problemgebiet. Dort wohnten in konzentrierter Menge Impfgegner, sagt Peters. Dazu komme eine weit verbreitete Nachlässigkeit bei den Eltern. „Das Impfen wird vergessen oder aufgeschoben“, sagt Peters.

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