Berlin - Schillernd bunt und sphärisch: Die kleinen Gebilde wirken wie aus einer anderen Welt. Noch dazu heißen sie wie eine Figur aus einem Sciencefiction-Film: iBlastoid. Sie sind aber wirklich, irdisch – und verkörpern einen großen Fortschritt in der Stammzellforschung. Es handelt sich um Zellkugeln, die einem wenige Tage alten menschlichen Embryo im Blastozystenstadium ähneln. Das „i“ in dem Begriff steht für induziert, die Endung „-oid“ zeigt an, dass es sich um eine organische Struktur handelt, die nicht im Körper, sondern im Labor erzeugt wurde.

Und genau das ist das Besondere daran. Nie zuvor ist es Forschern gelungen, menschliche Stammzellen in der Petrischale dazu zu bringen, den Weg dieser frühen Embryonalentwicklung zu gehen, ähnlich wie es nach der Befruchtung im Körper von Natur aus geschieht oder nachdem für die künstliche Befruchtung Ei- und Samenzelle zusammengeführt wurden.

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