Hamburg/Heidelberg/Langen - Das Tempo überraschte selbst Experten: Das Erbgut des Coronavirus Sars-CoV-2 war Anfang 2020 erst wenige Wochen veröffentlicht, da legten Unternehmen aus den USA und Deutschland bereits Konzepte für mRNA-Impfstoffe vor. Schon Ende 2020 erhielten Präparate von Biontech und Moderna die ersten Zulassungen – nachdem Studien Sicherheit und Wirksamkeit belegt hatten.

Möglich wurde die schnelle Entwicklung dieser Covid-19-Impfungen, weil viele Grundlagen für mRNA-Impfstoffe bereits gelegt waren. Die Unternehmen Biontech in Mainz und Curevac in Tübingen erforschten den Ansatz gegen Tumore schon seit Jahren. „Viele Forscher hatten bereits Erfahrung mit der Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe“, erläutert der Immunologe Sebastian Kreiter von Tron, einem medizinischen Forschungsinstitut der Universität Mainz. „Das hat uns in die Lage versetzt, sehr schnell reagieren zu können.“

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