Berlin - Sie zwitschern, quieken, schnattern oder grunzen – Nacktmulle sind ausgesprochen kommunikative Wesen. Jede Kolonie verfügt dabei über einen eigenen Dialekt, über den sie sich von anderen Kolonien abgrenzt und den Zusammenhalt der eigenen Gruppe stärkt. Das berichten Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin und der Universität von Pretoria (Südafrika) im Fachmagazin Science.

Das Team um MDC-Forscherin Alison Barker konzentrierte sich bei seiner Untersuchung auf einen Laut, den die Tiere zur Begrüßung von sich geben, ein leises Zwitschern. Insgesamt sind mindestens 17 unterschiedliche Laute von Nacktmullen bekannt. Die Wissenschaftler zeichneten in zwei Jahren mehr als 36.000 der leisen Zwitscherlaute von 166 Tieren auf. Die Nacktmulle entstammten Kolonien, die in Laboren in Berlin und Pretoria gehalten wurden.

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