Berlin/Marseille - Der Komodowaran, die größte lebende Echse der Welt, ist ein berühmtes und berüchtigtes Tier. Seine Faszination speist sich neben der schieren Masse – das größte bislang vermessene Männchen auf der indonesischen Insel Komodo war mehr als drei Meter lang und wog 81,5 Kilogramm – auch aus seinem urtümlichen Äußeren. Nicht umsonst wird er auch als Drache bezeichnet und gilt wegen seiner furchterregenden Anziehungskraft als Touristenattraktion.

Doch damit könnte es bald vorbei sein. Varanus komodoensis, ein opportunistischer Jäger, der die Konfrontation mit dem Menschen meidet, war auf der Roten Liste bedrohter Arten bereits als „gefährdet“ (vulnerable) eingestuft, jetzt musste die Weltnaturschutzunion (IUCN) die Einstufung sogar zu „stark gefährdet“ (endangered) abändern. Damit rückt der Komodowaran auf der Skala des Aussterbens eine Stufe höher. Man geht davon aus, dass es inzwischen weniger als 3000 Exemplare gibt.

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