Wer Kaffee trinkt, lebt länger. Das behaupten Gesundheitsforscher der US-amerikanischen Harvard University. Sie veröffentlichten erst vor wenigen Tagen die Ergebnisse eine Studie mit 200.000 Teilnehmern. Diese lief über drei Jahrzehnte und zeigte, dass die Todesrate unter den Menschen, die regelmäßig Kaffee tranken, niedriger lag als unter jenen, die Kaffee verschmähten.

Hurra, rufen die einen. Der Kaffee ist endlich rehabilitiert! Andere fragen: Ist denn wirklich bewiesen, dass es am Kaffee liegt? Was ist aus dem bösen Teufelsgebräu geworden, das angeblich Wasser aus dem Körper presst und das Herz anpeitscht? Viele erinnern sich noch an den Kanon aus dem Musikunterricht. Der sächsische Komponist Carl Gottlieb Hering schrieb ihn vor zwei Jahrhunderten: „C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Kaffee!/ Nicht für Kinder ist der Türkentrank,/ schwächt die Nerven, macht dich blass und krank./ Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann!“

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