Berlin/Stockholm - Die Medaille vom Sekretariat des schwedischen Botschafters in der Tüte überreicht zu bekommen, hätte ihn dann doch etwas enttäuscht, sagte Reinhard Genzel vor einer Woche in einem Interview. Ganz so ist es nicht gekommen. Der Astrophysiker, der für seine Forschungen zu Schwarzen Löchern in der Milchstraße in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik bekommt, erhielt die Auszeichnung am Dienstag in der Bayerischen Staatskanzlei in München. Im nahen Garching leitet er nämlich das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Der ganz angemessen Ruhmeshalle genannte Saal, unter dessen mächtiger Kuppel Genzel dann stand, strahlte sogar ziemlichen Pomp aus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.