Bologna/Cambridge - Die Erwärmung des Arktischen Ozeans hat nach Forscherangaben früher begonnen, als bisher angenommen. Mittels Bohrkernanalysen rekonstruierte ein internationales Team die Meerestemperatur an der Westküste der Inselgruppe Spitzbergen in den vergangenen 800 Jahren. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass seit Beginn des 20. Jahrhunderts mehr warmes und salzigeres Wasser aus dem Atlantik ins Nordpolarmeer floss. Die Studie des Teams um Tommaso Tesi vom Istituto di Scienze Polari in Bologna und Francesco Muschitiello von der University of Cambridge ist im Fachmagazin „Science Advances“ erschienen. Ihre Veröffentlichung sehen die Forscher als Vorschlag zur Verbesserung von Klimaprognosen an.

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