Ende Mai waren durch ein Leck in einem Kraftwerk nahe der Industriestadt Norilsk rund 21.000 Tonnen Diesel ausgetreten, woraufhin Präsident Putin den Notstand ausgerufen hat.
Foto: imago images/ITAR-TASS

Norilsk - Der riesige Ölteppich auf den Gewässern ist für die idyllische Natur im hohen Norden Russlands eine Katastrophe beispiellosen Ausmaßes. Die rötlich schimmernde Flüssigkeit aus einem havarierten Treibstofflager bei der Stadt Norilsk hat sich in den Flüssen Daldykan und Ambarnaja ausgebreitet. Von dort ist das Gift inzwischen auch in den Süßwasserspeicher Pjassino geflossen. „Das ist ein wunderbarer See mit ungefähr 70 Kilometern Länge – und natürlich gibt es da auch Fische und eine herrliche Biosphäre“, sagt der Gouverneur des Krasnojarsker Gebiets, Alexander Uss.

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