Berlin - Pablo gibt Rätsel auf: Der vor einigen Tagen auf einer Urlaubsreise in Frankreich verloren gegangene Jagdterrier ist plötzlich in seinem 380 Kilometer entfernten Heimatort wiederaufgetaucht. Wie der Sender France bleu jetzt berichtete, war der Hund bei einem Autobahnstopp einfach abgehauen. Seine Besitzer, Catherine und Roger, ein älteres Paar, mussten nach Stunden des vergeblichen Wartens und mit schwerem Herzen ohne ihn weiterfahren. Doch dann meldeten sich die Bekannten, die zu Hause auf Haus und Garten der beiden aufpassten, und schickten ein Bild: Auf dem war Pablo eindeutig zu erkennen, nur etwas abgemagert.

Der zweijährige Pablo hatte den langen Weg ins heimatliche Städtchen Bezouce ganz offenbar sehr zielstrebig und selbstständig gefunden. Er benötigte etwa drei Tage für die 380 Kilometer. Eine erstaunliche Leistung! „Ich konnte es nicht glauben, es war ein echter Glücksmoment“, erzählte Catherine sichtlich erleichtert gegenüber France bleu. „Wir haben uns sofort entschlossen, nach Hause zu fahren“, ergänzte Roger. Und so eilten sie mit Ihrem Wohnmobil nach Bezouce zurück.

Nun wollen die beiden herausfinden, wie Pablo das geschafft hat, und suchen nach Zeugen: Wer hat den Hund zwischen Saint-Martin-de-Belleville und Bezouce gesehen? Und damit sie sich nicht noch einmal sorgen müssen, kauften Catherine und Roger ihrem Schützling unterdessen ein GPS-Halsband. (mit dpa)