Die Berlinerin Miriam Helfrich lässt sich von PCOS nicht ihre Lebensfreude nehmen. Sie sagt: „Es ist ein ernstes Thema, aber es ist nichts total Schlimmes."
Foto: Volkmar Otto

Berlin - Als Miriam Helfrich aus Berlin die Diagnose bekam, hat sie das erst mal umgehauen: Sie hat PCOS. Davon hatte die 27-jährige Berlinerin noch nie zuvor gehört. Dabei ist PCOS, das Polyzystische Ovar-Syndrom, die häufigste hormonelle Stoffwechselstörung, die Frauen im gebärfähigen Alter bekommen können.

Meist wird die Erkrankung erst erkannt, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt. So war es auch bei Miriam Helfrich. Sie und ihr Mann waren bereit, eine Familie zu gründen. Vor anderthalb Jahren hat sie die Pille abgesetzt, doch sie wurde nicht schwanger. Die Menstruation kam unregelmäßig, ihr wuchsen Haare im Gesicht und am Bauch. Mittels einer Ultraschalluntersuchung und eines Bluttests stellte ihre Gynäkologin Anfang des Jahres die Diagnose. Richtig erklärt worden sei ihr die Krankheit nicht.

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