Ältere Menschen haben oft ohnehin weniger Durst - umso wichtiger ist es, nachzuhalten, wieviel sie trinken.
Foto: Imago Images

Berlin - Die traurige Nachricht ist: Es passiert immer wieder, dass ältere Patienten zu Hause, in Heim oder Krankenhaus verdursten. Nicht nur, weil ältere Patienten weniger Durst haben als jüngere. Sondern auch, weil es nicht genügend Pflegekräfte gibt, die ausreichend Zeit haben, sich um eine Trinkzufuhr von anderthalb Liter pro Tag und Patient zu kümmern. Und nicht zuletzt, weil dafür oft eine Ein- und Ausfuhrbilanz vonnöten wäre, eine tägliche Trinkbilanz also, die von Verantwortlichen nachgehalten werden muss. Diese Verantwortlichen gibt es manchmal nicht. Weder zu Hause, noch im Heim oder im Krankenhaus. Ein strukturelles Problem, das für Patienten tödlich enden kann. Exsikkose heißt der Fachausdruck, Tod durch Verdursten. 2018 starben in Berlin offiziell 180 Menschen an Flüssigkeitsmangel. Die Dunkelziffer wird viel höher eingeschätzt, aber auch bundesweit gibt es dazu keine Zahlen. 

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