Pilzkrankheit am Baum vorbeugen: Darum sollten Sie Fruchtmumien entfernen

Manche Gärtner lassen altes Obst den Winter über am Baum hängen. Darüber freuen sich so manche Tiere. Doch faulige Früchte sollte man nicht am Ast vergessen - sonst drohen dem Obstbaum Krankheiten.

Berlin-Fauliges, verdorrtes Obst sollten Gärtner im Winter vom Baum entfernen. So können sie Pilzkrankheiten vorbeugen, erklärt Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Verfaulte Quitten.
Verfaulte Quitten.Horst Galuschka/imago images

Die Fruchtmumien sollte man in der Biotonne entsorgen. Denn im verdorrten Früchten können die Erreger der sogenannten Monilia-Fruchtfäule überdauern und sich dann im Frühjahr erneut ausbreiten. Das gilt insbesondere für Äpfel, Birnen, Quitten sowie Sauerkirschen, Zwetschgen oder Pfirsiche.

Die Monilia-Fruchtfäule erkennt man an ringförmigen, graubraunen Pilzfruchtkörpern. Auch bei gelagertem Kern- und Steinobst kann der Schadpilz sich ausbreiten und zu einer Schwarzfäule entwickeln.

Über kleine Verletzungen können die Erreger der Monilia-Fruchtfäule besonders leicht in Früchte eindringen - die Ansteckungsgefahr ist dann besonders groß. Deshalb sollte man das Obst regelmäßig auf Schadstellen kontrollieren.