Vor dem inneren Augen ist das Licht gedimmt, junge Frauen räkeln sich zu wummernder Musik lasziv um Metallstangen. In der Realität hängt Matthias kopfüber unter der Hallendecke. Beide Beine hat er geschickt um die Stange gewickelt, jetzt löst er die Hände und streckt langsam seine Arme aus. „Wunderbar“, kommentiert Stefanie Eroglu, seine Trainerin: „Jetzt noch lächeln.“ Matthias ist Mitte 20, blond, durchtrainiert. Er hängt nicht an der Stange, weil er vorhat, in einem Stripclub aufzutreten. Er treibt hier Sport – Polesport, um genau zu sein.

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