Ein Storchenhorst in der Abendsonne.
Ein Storchenhorst in der Abendsonne.
Foto: dpa

Priort/Havelland - Von hier oben hätte der Storch eine hübsche Aussicht über das Havelland. Gepflegte Häuschen, umrahmt von Gärten, auf der anderen Seite die sattgrüne Wiese, die sich bis zum Waldrand erstreckt. Eine Windbö erfasst die Hebebühne, mit deren Hilfe wir hier rauf kamen, es ruckelt ordentlich. Dessen ungeachtet wird das schon reichlich zerfledderte Storchennest von dem ehemaligen Strommast geborgen. Einst gehörte der Strommast dem Energieriesen Edis. Als dieser ihn nicht mehr nutzte, schlugen die Naturschützer zu. Denn viele der alten Masten eignen sich ganz hervorragend, um sie mit einem Storchenhorst, so nennt man die bis zu zwei Tonnen wiegende Behausung des Storches, zu krönen. Der Horst im havelländischen Priort wog deutlich weniger, war recht klein und hatte nur im Jahr nach seiner Errichtung im Jahr 2003 ein Storchenpaar angelockt. In den folgenden Jahren kam ab und zu ein Storch vorbei, schaute sich um und zog wieder ab. Dorfbewohnerin Sylvia Gehrke beschloss, der Horst braucht eine Generalüberholung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.