Eine bezahlbare Pflegekraft zu finden, ist häufig schwer.
Foto: Imago Images/Martin Wagner

Berlin - Die gesetzliche Pflegeversicherung finanziert die Kosten für die Unterbringung in einem Heim oder die private Pflege. Doch reicht der staatliche Beitrag bei weitem nicht aus. Es bleibt eine sogenannte Pflegelücke, denn der Heimplatz ist teuer. Er kostet 3500 Euro und mehr. Der Staat zahlt aber derzeit maximal 2005 Euro aus der Pflegekasse hinzu. Wer Pflege braucht, muss zuzahlen – je mehr Pflegeleistungen benötigt werden, desto höher die Summe. Die Rente oder die Ersparnisse müssen meist dafür herhalten. Private Pflegevorsorge-Versicherungen bieten eine Alternative.

Die Pflegelücke wird abhängig von den durchschnittlichen Kosten der Pflegeeinrichtungen für die Bundesländer berechnet. In Berlin liegt die Pflegelücke nach einer Aufstellung des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zurzeit bei rund 1930 Euro, in Brandenburg bei 1650 Euro. Diese Summe müssen Pflegebedürftige aus ihrem privaten Vermögen zum Heimplatz dazubezahlen. Reichen die eigenen Mittel nicht, können die Angehörigen als Unterhaltspflichtige vom Sozialamt hinzugezogen werden.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.