Früher hatte Artemis Sengstock einen großen Freundeskreis. „Ich bin Griechin, ich war immer sehr gesellig“, sagt sie. Doch nachdem sie ihren Freund kennengelernt hatte, änderte sich das. Es begann beiläufig, als sie von einem Essen im Restaurant nach Hause kamen. „Wenn du mit deinen Freunden zusammen bist, bist du immer ganz anders“, sagte er. „Irgendwie komisch.“ Artemis Sengstock hatte nicht das Gefühl, dass etwas seltsam gewesen war. Sie hatten erzählt, gelacht, keiner hatte sie schief angeguckt. Doch andererseits: Warum sollte ihr Freund sie belügen? Er liebte sie doch, hatte sie am Anfang der Beziehung auf Händen getragen. Vielleicht war er der erste Mensch, der wirklich ehrlich zu ihr war? Hatte er doch recht?

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