Berlin - Die „Querdenken“-Demonstrationen im November 2020 haben offenbar dazu beigetragen, dass sich das Coronavirus innerhalb Deutschlands stark verbreitet hat. Das zeigt eine aktuelle Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim) und der Humboldt-Universität zu Berlin.

In der Studie haben Forscher um ZEW-Wissenschaftler Martin Lange die Auswirkungen zweier großer „Querdenken“-Kundgebungen auf die Sieben-Tage-Inzidenz bis Ende Dezember analysiert. Der Wert bildet die Fälle pro 100.000 Einwohner der letzten sieben Tagen ab und ist eine wichtige Grundlage, um die Entwicklung der Pandemie einschätzen zu können. Untersucht wurde nun das Infektionsgeschehen in den Landkreisen, aus denen zehntausende Demonstrierende zu den Kundgebungen am 7. November 2020 in Leipzig und am 18. November 2020 in Berlin anreisten.

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