Berlin - Es ist schwierig, mitunter unmöglich, fundierte, sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche im Internet zu finden. Das liegt an der Kriminalisierung des Themas, der paradoxen Rechtslage, dass Ärztinnen und Ärzte in Deutschland zwar unter bestimmten Bedingungen, die im Strafgesetzbuch unter Paragraf 218 geregelt werden, Schwangerschaftsabbrüche vornehmen (siehe Infobox), aber nicht öffentlich machen dürfen, dass sie diese medizinische Leistung in ihrer Praxis auch anbieten. Paragraf 219a, „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“, soll genau aus diesem widersprüchlichen Grund ersatzlos gestrichen werden. Die Hoffnung ist groß, dass die Informationsfreiheit der Mediziner sich auch im Netz bemerkbar machen wird.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.