Perinton/Rochester - Bei einem Hausbrand in einem Vorort von Rochester, New York, konnten unlängst 97 Katzen gerettet werden. Wie lokale Medien berichteten, stand das Haus in Flammen, als die Feuerwehr eintraf. Die zwei unverletzten Besitzer lehnten jede medizinische Versorgung ab, wie der stellvertretende Feuerwehrchef Mark Alberts gegenüber der Zeitung Democrat and Chronicle sagte. Stattdessen hätten sie auf „60 bis 70 Katzen verwiesen“, die sich noch in dem Haus befänden. 

Versengte Schnurrhaare und empfindliche Pfoten

Als die herbeigerufenen Mitarbeiter der Lollipop Farm, eines örtlichen Tierheims, sich an die Rettung machten, holten sie schließlich deutlich mehr Katzen aus dem Feuer als angegeben. Offenbar hatten die Besitzer den Überblick verloren. Viele Tiere hätten eine Rauchvergiftung erlitten, es sei unklar, ob sie überleben würden. „Einige haben Probleme beim Atmen, versengte Schnurrhaare und empfindliche Pfoten“, sagte eine Lollypop-Mitarbeiterin der Onlineplattform 13wham.com.

Foto: AP/Paige Engard/Courtesy Lollypop Farm
Aufwendige Betreuung: 97 zum teil schwere verletzte Katzen müssen untergebracht werden.

Eine Sprecherin des Tierheims, das nun deutlich über seine Grenzen belegt ist, rief unterdessen dazu auf, die anderen Katzen der Einrichtung entweder zur Pflege bei sich aufzunehmen oder gleich ganz zu adoptieren, um Platz zu schaffen. Darüber hinaus rief sie zu Spenden auf, um die tierärztliche Versorgung der geretteten Katzen bezahlen zu können. Spenden können in beliebiger Höhe auf der Website der Organisation getätigt werden.