Prof. Dr. Lars Schaade vom Robert-Koch-Institut
Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin - Schulen und Kitas geschlossen, Klubs dicht, eingeschränkte Restaurantöffnung: Angesichts der massiven Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus rechnet das Robert-Koch-Institut (RKI) frühestens Ende kommender Woche mit möglichen Effekten. "Man müsste nach zehn bis zwölf Tagen sehen, ob diese Maßnahmen greifen", sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Montag in Berlin mit Blick auf die Entwicklung der Fallzahlen. Medizinerverbände forderten unterdessen noch tiefergehende Einschnitte im öffentlichen Leben.

Schaade bekräftigte, es sei wichtig, Kontakte und Menschenansammlungen wegen der Ansteckungsgefahr zu meiden. Daher sei die Schließung von Schulen, Kitas, Klubs und anderen öffentlichen Einrichtungen sinnvoll. "Grundsätzlich ist alles gut, was Abstand zwischen die Leute bringt", sagte Schaade. Je nachdem, ob die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung zeigten, müsse geprüft werden, ob dies ausreiche, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

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