Berlin - Deutschland will den Impfstoff. Seit die rettenden Mittel der Firmen Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca verfügbar sind, dreht sich alles um die Zahl der bestellten und gelieferten Dosen. Denn es geht nur langsam voran. Die Impfkampagnen laufen noch lange nicht auf Hochtouren, bislang wurden knapp 2,5 Millionen Impfdosen verabreicht.

Das Problem sind die Kapazitäten. Anders als für herkömmliche Impfstoffe muss die Produktion erst aufgebaut werden. Schließlich handelt es sich bei den Mitteln von Biontech und Moderna um RNA-Impfstoffe und damit um eine neue Technologie. Nie zuvor ist ein Impfstoff zugelassen worden, bei dem Ribonukleinsäure (RNA) verabreicht wird. Und auch die Vektortechnologie, wie sie Astrazeneca verwendet, ist recht neu und noch längst nicht breit etabliert. Aus diesem Grund ist es für Fachleute, die Einblick in die Branche haben, gar nicht so verwunderlich, dass jetzt nicht Dutzende Arzneimittelhersteller einfach umsatteln können.

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